Sonntag, 30. Oktober 2016

BOOK GOES POP ART // Autorenvorstellungen in Pop-Art Teil 3 // einfach Clarissa

In der heutigen Vorstellungsrunde ist das Scheinwerferlicht ganz auf Clarissa gerichtet. Die 28 jährige angehende Autorin ist in einem kleinen Ort zwischen Köln und Aachen geboren und aufgewachsen. 

Mit 16 machte sie ein Austauschjahr in den USA, welches sie grundlegend geprägt hat. Noch immer hat sie Kontakt zu den Freunden in den Staaten und denkt gerne an die Zeit zurück. Nach der Schule kamen Ausbildung und Studium im Bereich internationales Management.

Clarissa ist ein absoluter Katzenmensch, nichts geht ihr über den schwarzen Vierbeiner. Schokoladensüchtig ist sie ebenfalls und liebt alles, was süß ist. Auf den ersten Blick scheint Clarissa eher ein ruhiger Typ, was sich aber ändert, wenn man sie besser kennt. Dabei sind plötzliche Veränderungen für sie schwierig, am liebsten entscheidet sie selbst, wann sie spontan etwas völlig Neues probiert.

Clarissa arbeitet als Betriebswirtin - Kontrastprogramm zum Autorendasein. Sie sieht diesen Kontrast aber eher als Vorteil, denn so bekommt sie ausreichend Abstand zum Schreiben. Derzeit ist es für sie etwas anstrengend beides unter einen Hut zu bekommen, weil der Büroalltag die Kreativität manchmal einfach blockt. Der Auftrieb ist aber schon in Sicht, verrät sie mir. Was wir noch über Clarissa und ihre Leidenschaft Schreiben wissen müssen, erzählt sie und nun selbst:



Wie bei vielen Autoren ist es auch bei mir so, dass ich immer Schreiben wollte. Mein Kopf ist eine echte Ideenmaschine. Egal wo, egal wann, die Ideen kommen unverhofft und oft. Meist sind es nur bestimmte Szenen, Themen oder Personen, aus denen ich dann ganze Geschichten spinnen kann. Es ist selten ruhig in meinem Kopf. Wenn eine neue Idee existiert, wird mir nicht mehr langweilig, die Idee wird weiter gedacht und dann entschieden ob sie benutzt wird oder nicht.


Das die Ideen zu mir kommen, war schon immer so, dass sie genutzt werden nicht. Wie gesagt, ich wollte immer Schreiben, habe es aber nie regelmäßig getan. Der Hauptgrund dafür war einer meiner Deutschlehrer. Rechtschreibung und Kommasetzung waren nie meine Stärke und dieser Lehrer hat es geschafft mir einzureden, dass ich zu schlecht sei um auch nur ans Schreiben zu denken. Meine Aufsätze wurden immer nur mit vieren und fünfen benotet und ich war damals vollkommen entmutigt. 

Nach einem Schulwechsel wurde dann alles wurde anders. Ich hatte einen Deutschlehrer dem mein Stil gefiel. Er hat mich ermutigt zu schreiben und hat mir sogar extra Material gegeben um an meinen Schwächen zu arbeiten. Meine Noten wurden besser, mein Selbstbewusstsein stieg und ich begann wieder ab und an zu schreiben. (Zusätzlich hatte ich auch eine super Englischlehrerin, die mir im Englischunterricht dasselbe bescheinigt hat)


Dennoch war schreiben nur etwas das nebenbei ablief bis zum NaNoWriMo 2011. Dort habe ich meine erste Geschichte, die einige Seiten hatte, geschrieben - und ich liebe sie. NaNoWriMo ist seitdem mein Lieblingsmonat. Ein Monat, der ganz dem Schreiben gewidmet wird.


Fast alles was ich schreibe, ist Young Adult. Als ich jünger war, habe ich viele dieser Bücher gelesen und finde das Jugendliche sich und ihre Probleme in Büchern wieder erkennen sollten. Ich finde es wichtig, die Themen aufzugreifen, die Jugendliche sich nicht unbedingt trauen anzusprechen. Ich weiß noch wie ich mich in dem Alter gefühlt habe.


Ich habe 5 beendete Manuskripte und mehrere angefangene Projekte, die in den Schubladen schlummern. Momentan überarbeite ich die Geschichte die ich während meines ersten NaNoWriMo geschrieben habe und hoffe dies im nächsten Jahr abzuschließen und dann zu veröffentlichen.



Clarissa - Zeichnung von Bordsteinprosa

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen