Montag, 26. Juni 2017

Zusammenfassung unserer Litcamp-Session zum Thema Autorengesundheit

Psychische und physische Autorengesundheit und irgendwas mit Burn-out

Nachdem wir auf dem diesjährigen Litcamp in Heidelberg darum gebeten wurden, gibt es nun hier die Zusammenfassung unserer Session.

Julia, Babsi und ich stellten uns die Frage, wie sehr man sich der eigenen körperlichen und mentalen Verfassung bewusst sein muss, um langfristig erfolgreich und leistungsfähig zu sein. In erster Linie ging es hierbei um das Bewusstmachen von Abläufen und der Belastbarkeitsgrenze.

Hard facts:

Wer Output liefern will, muss auch Input haben. Das geht besser durch den Alltag, als ihr denkt! Den Bezug zum nicht kreativen Teil eures Lebens solltet ihr ganz bewusst fördern und trainieren, damit ihr nicht in einer Isolationsblase endet. Von dort aus ist es schwer, wieder Kontakt nach außen zu bekommen und Frustration kommt ebenso schlecht aus ihr heraus. Das ist ein elender Kreislauf, der nicht sein muss! Ein durchdachtes und individuelles Zeitmanagement ist wichtig. Der Wechsel aus kreativen und „alltagsgrauen“ Phasen ist wertvoll.

-Prioritäten setzen
-Bewusst Pausen einhalten (auch mit Wecker)
-Immer wieder kleine Ziele setzen, die den Weg bis zum großen verkürzen
-Regelmäßig aufschreiben, was man bisher Positives erreicht hat

Was andere leisten ist nie Orientierungspunkt für euch! Euer Tempo verändert sich mit Erfahrung und Routine, und somit auch die Professionalität, eventuelle Fristen einzuhalten.

Haltet euren Körper auf allen Ebenen fit! Viel sitzen staucht den gesamten Organismus und führt zu Denkblockaden und zahlreichen Folgeerkrankungen.

Es gibt verschiedene Modelle, sich Pausen zu gönnen. Ihr entscheidet, welche für euch am besten passt. Positive Selbstkonditionierung ist genauso wichtig wie Lockerung für den Bewegungsapparat!

Wir haben dabei unter anderem über die Pomodore-Technik gesprochen. Auch Yoga etc., spazieren, aufstehen und alles durchschütteln sind gute Methoden, die man immer wieder in kurzen Episoden in den Alltag einbauen kann.

Das Gespräch mit dem inneren Kritiker war auch Bestandteil unseres Vortrags. Dabei diskutiert man im Geiste mit sich selbst und stellt sich vor, dass ein Maskottchen auf unserer Schulter wächst, das den Kritiker in den Boden redet.

Auch das Thema Scheitern und Burn-out wurde in unserer Session angesprochen. Wir haben ein paar Punkte zusammengestellt, die wichtig für euren inneren Kritiker sind.

Checklist abgehen:

-Rückschläge analysieren und erörtern, weshalb sie eintreten.
-Habe ich an der richtigen Stelle Meinung erfragt? (richtige Zielgruppe)
-Ist die Kritik fachkundig und berechtigt?
-Was kann ich tun, um mich zu verbessern?
-Habe ich fachkundige Bekannte, die mir eine objektive Meinung geben können?
-Lasse ich Hilfe zu oder stehe ich zu persönlich zum Problem?
-Ist mein Netzwerk groß genug, um mir Hilfe zu holen?

Bei Fragen könnt ihr mich gerne kontaktieren.

Bordsteinprosa@gmx.de

Erfolg ist die Summe des positiv umgesetzten Scheiterns!





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen